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Veranstaltungen

    • Vortragsveranstaltung am 03.02.2017
      Am 03.02.2017 fand die 25. Vortragsveranstaltung des GruPrax e.V. statt. Dazu versammelten sich wie gewohnt die Mitglieder des Fördervereins, fachlich Interessierte und Studierende des Schwerpunktbereichs "Gesitiges Eigentum und Wettbewerb". Die Veranstaltung fand im Seminargebäude der Universität zu Köln statt. Als Referent wurde Prof. Dr. Benjamin Raue willkommen geheißen. Er referierte zu dem Thema "Schadensersatz nach Immaterialgüterrechtsverletzungen in Frankreich, England und den USA". Anschließend bestand die Möglichkeit, den Abend bei Kölsch und einem kleinen Buffet ausklingen zu lassen.
    • Vortragsveranstaltung am 24. Mai 2016
      Am 24. Mai 2016 kamen zum 24. Mal die Mitglieder des Fördervereins, fachlich Interessierte und Studierende des Schwerpunktbereichs "Geistiges Eigentum und Wettbewerb" zur Vortragsveranstaltung des GruPrax e.V. im Neuen Senatssaal der Universität zu Köln zusammen. Zunächst stellte Frau Ilona Koppermann die Thesen ihrer Doktorarbeit vor und sprach über "Die Verwechslungsgefahr im Urheberrecht". Anschließend referierte Herr Dr. Emil Schwippert, Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht a.D. zu dem Thema "Die Wiederholungsgefahr - Neue Probleme um einen altbekannten Rechtsbegriff". Wie üblich wure im Anschluss an die Vorträge die Möglichkeit zum Austausch bei Kölsch und einem kleinen Buffet gegeben.
    • Vortragsveranstaltung am 01. Dezember 2015                                                          Am 01. Dezember 2015 wurde die nunmehr bereits 23. Vortragsveranstaltung des GruPrax e.V. abgehalten. Aufgrund von Renovierungsarbeiten im Neuen Senatssaal fanden sich Mitglieder, Ehrenmitglieder, Doktoranden und Studenten des Schwerpunktbereichs 3 „Geistiges Eigentum und Wettbewerb“ erstmals im Seminargebäude mit verglastem Stehkonvent zusammen. Frau Prof. Dr. Steinbeck, die zwischenzeitlich zur Rektorin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ernannt wurde und mithin an der Universität zu Köln beurlaubt ist, stellte zunächst Frau Jun.-Prof. Dr. Louisa Specht vor, die den Verein während der Dauer ihrer Abwesenheit aus Köln betreuen wird. Auch Frau Jun.-Prof. Dr. Specht richtete anschließend einige einleitende Worte an das Publikum, bevor Herr Prof. Dr. Thomas Dreier, M.C.J. mit einem Vortrag unter dem Titel „European Copyright reloaded“ über die im Urheberrecht unter europäischem Einfluss zu erwartenden Rechtsänderungen informierte. Im Anschluss auch an eine dem Vortrag nachfolgende ausführliche Diskussion hatten Referenten und Gäste bei Kölsch und Buffet in gewohnter Atmosphäre wie üblich die Möglichkeit zu einem persönlichen und fachlichen Gedankenaustausch.
    • Vortragsveranstaltung am 23. Juni 2015
      Die 22. Vortragsveranstaltung des GruPrax e.V. fand am 23. Juni 2015 im Neuen Senatssaal der Universität statt. Hierzu versammelten sich die Mitglieder des GruPrax e.V., sowie Gäste aus der Praxis und Studierende des Schwerpunktbereichs "Geistiges Eigentum und Wettbewerb". Zunächst stellte die von Prof. Dr. Steinbeck betreute Doktorandin Jana Frölich die Thesen ihrer Untersuchung vor. Sie sprach über "Die Relevanz der Markenform". Insbesondere ging es um die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen Markenformen ungleich behandelt werden dürfen. Anschließend wurde Frau Dr. Irene Pakuscher, Ministerialrätin aus dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Abt. III B 4 Patent- und Erfinderrecht; Gebührenrecht auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes, als Referentin willkomen geheißen. Sie sprach zu dem Thema "Aktuelles aus dem internationalen und europäischen Patentrecht". Im Anschluss konnten die Teilnehmer wie gewohnt ihre Gedanken bei Kölsch und einem Buffet austauschen.
    • Vortragsveranstaltung am 17. November 2014
      Am 17. November 2014 kamen zum 21. Mal die Mitglieder des Förderkreises GruPrax e.V. sowie von Frau Prof. Dr. Steinbeck betreute Doktoranden und Studierende des Schwerpunktbereichs "Geistiges Eigentum und Wettbewerb" zur Vortragsveranstaltung des GruPrax e.V. im Neuen Senatssaal der Universität zu Köln zusammen. Zunächst trug - wie es der Tradition entspricht- ein von Prof. Steinbeck betreuter Doktorand die Thesen seiner Untersuchung vor. Stephan Carduck sprach über "Die Auswirkungen der BGH-Rechtsprechung auf das Verhältnis zwischen Hauptlizenzgeber und Unterlizenznehmer beim Wegfall der Hauptlizenz (M2Trade/TakeFive)". Anschließend wurde der Vorsitzende Richter des 30. Senats am Bundespatentrecht, Herr Prof. Dr. Franz Hacker, willkommen geheißen. Er trug zum Thema "Die Unterlassungshaftung von Internet-Diensteanbietern" vor. Anschließend bestand die Möglichkeit, den Abend bei Kölsch und einem kleinen Buffet ausklingen zu lassen.
    • Vortragsveranstaltung am 20. Mai 2014
      Am 20. Mai 2014 versammelten sich die Mitglieder des Förderkreises GruPrax e.V sowie die von Frau Prof. Dr. Steinbeck betreuten Doktoranden und Studierenden des Schwerpunktbereichs "Geistiges Eigentum und Wettbewerb" bereits zur 20. Vortragsveranstaltung des GruPrax e.V. im Neuen Senatssaal der Universität zu Köln. Zunächst stellte der von Prof. Steinbeck betreute Doktorand, Stefan van Elten, die Thesen seiner Untersuchung vor. Er sprach über "Das Wissenschaftsplagiat als Urheberrechtsverletzung". Anschließend erörterte der Vorsitzende Richter des 6. Zivilsenats am Oberlandesgericht Köln, Herr Hubertus Nolte, die "Aktuelle Rechtsprechung des 6. Zivilsenats". Nach den Vorträgen bestand - wie gewohnt - die Möglichkeit zu persönlichen und fachlichen Gesprächen bei Kölsch und kleinem Buffet.
    • Vortragsveranstaltung am 12. November 2013
      Am 12. November 2013, einen Tag nach Karnevalsbeginn kamen bereits zum neunzehnten Mal die Mitglieder des Förderkreises GruPrax e.V sowie die von Frau Prof. Dr. Steinbeck betreuten Doktoranden und Studierenden des Schwerpunktbereichs "Geistiges Eigentum und Wettbewerb" zur allhalbjährigen GruPrax-Vortragsveranstaltung im Neuen Senatssaal der Universität zu Köln zusammen. Die Veranstaltung, die ganz im Zeichen des Lauterkeitsrechts stand, begann mit dem Vortrag eines ehemaligen wissenschaftlichen Mitarbeiters des Instituts von Frau Prof. Dr. Steinbeck, Herrn Patrick Pommerening, der die Arbeitsthesen seiner Dissertation zum "Verhältnis von Vertragsrecht und Lauterkeitsrecht nach der Umsetzung der UGP-Richtlinie" vorstellte. Danach gab die Leiterin des Referats Wettbewerbsrecht im Bundesministerium der Justiz, Frau Dr. Birte Timm-Wagner, LL.M. einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen im Lauterkeitsrecht. Sie ging dabei insbesondere auf das jüngst verabschiedete Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken und den damit einhergehenden Neuerungen ein, die danach besonders von den Praktikern des Auditoriums eingehend diskutiert wurden. Im Anschuss daran waren die geladenen Gäste auch nach den Karnevalsfeierlichkeiten vom Vortag nicht müde, den Abend wie gewohnt mit persönlichen und fachlichen Gesprächen bei Kölsch und kleinem Buffet in den Räumlichkeiten des Instituts von Frau Prof. Dr. Steinbeck ausklingen zu lassen.
    • Vortragsveranstaltung am 27. Juni 2013
      Am 27. Juni 2013 kamen zum achtzehnten Mal die Mitglieder des Förderkreises, von Frau Prof. Dr. Steinbeck betreute Doktoranden und Studierende des Schwerpunktbereichs "Geistiges Eigentum und Wettbewerb" zur Vortragsveranstaltung des GruPrax e.V. im Neuen Senatssaal der Universität zu Köln zusammen. Frau Sonja Mroßstellte zunächst einen Ausschnitt aus ihrer Dissertation vor und präsentierte ihre Thesen zur "Bedeutung von Gestaltungsalternativen für den Schutzausschluss technisch bedingter Produktgestaltungen im Markenrecht und im UWG". Im Anschluss referierte Herr Prof. Dr. Ansgar Ohly über die aktuelle Entwicklung des markenrechtlichen Verletzungstatbestands. Dabei setzte er sich detailliert mit der Trade Mark Study des Max-Planck-Instituts und den daraus resultierenden Reformvorschlägen der europäischen Kommission auseinander. Nach den Vorträgen bestand - wie gewohnt - die Möglichkeit zu persönlichen und fachlichen Gesprächen bei Kölsch und kleinem Buffet. 

    • Vortragsveranstaltung am 15. November 2012
      Am 15. November 2012 fand die siebzehnte Vortragsveranstaltung des GruPrax e.V. statt, zu dem sich wieder Mitglieder, interessierte Gäste aus der Praxis und Studenten aus dem Schwerpunktbereich "Geistiges Eigentum und Wettbewerb" zusammenfanden. Die Vorträge hielten Herr Rechtsreferendar Daniel Bork und Herr Richter am OLG von Hellfeld, wie gewohnt im Neuen Senatssaal der Universität. Zunächst stellte Herr Bork einige Thesen aus seiner Dissertation zum Thema "Irreführende Produktvermarktung" vor, wobei er schwerpunktmäßig die Tatbestandsvoraussetzungen des § 5 Abs. 2 UWG behandelte, ehe er das Verhältnis der Vorschrift zu § 4 Nr. 9 lit. a UWG und zum MarkenG erläuterte. Sodann referierte Herr von Hellfeld über die aktuelle Rechtsprechung des 6. Zivilsenats des OLG Köln. Sein Vortrag ging dabei auf zahlreiche materiell-rechtliche und prozessuale Probleme ein, die aktuell diskutiert werden und in naher Zukunft auch den BGH beschäftigen werden. Im Anschluss an den wissenschaftlichen Teil des Abends fanden sich die Teilnehmer zum traditionellen lockeren Gedankenaustausch bei Kölsch und Häppchen in den Räumen des Instituts zusammen. 

    • Vortragsveranstaltung am 21. Juni 2012
      Die sechzehnte Vortragsveranstaltung des GruPrax e.V. fand am 21. Juni 2012 im Neuen Senatssaal der Universität zu Köln statt. Zunächst stellte Frau Johanna Wiebusch den Mitgliedern des Vereins sowie den Doktoranden und Schwerpunktbereichsstudenten von Frau Prof. Dr. Steinbeck die Thesen ihrer Dissertation zum Leistungsschutzrecht für Presseverleger vor. Nach einer kritischen Auseinandersetzung mit den Argumenten der Befürworter machte Frau Wiebusch zunächst ihre ablehnende Haltung gegenüber der Einführung eines Leistungsschutzrechts deutlich. Angesichts der Pläne der Bundesregierung unterbreitete Frau Wiebusch dennoch einen eigenen Vorschlag zur Ausgestaltung und zeigte dessen Vorzüge gegenüber dem Referentenentwurf des BMJ auf. Im Anschluss fasste Herr Richter am Bundesgerichtshof Dr. Thomas Koch in seinem Vortrag den aktuellen Stand der Rechtsprechung des EuGH und des BGH zu den markenrechtlichen Problemen des keyword advertisings zusammen. Dabei betonte er, dass insbesondere die Beeinträchtigung der Herkunftsfunktion zu einer Markenverletzung führen kann. Abschließend folgte ein Überblick über die divergierende Rechtsprechung in den einzelnen Mitgliedstaaten, an dessen Ende Herr Dr. Koch zu dem Ergebnis kam, dass für eine Rechtsvereinheitlichung in Zukunft weitere Entscheidungen des EuGH nötig sein werden. Nach der anschließenden Diskussion, in der vor allem die Unterschiede zwischen dem europäischen und dem deutschen Verständnis der markenrechtlichen Verwechselungsgefahr zur Sprache kamen, klang die Veranstaltung beim traditionellen kölschen Buffet in der Bibliothek des Instituts aus. 

    • Vortragsveranstaltung am 08. November 2011
      Am 08. November 2011 kamen zum fünfzehnten Mal die Mitglieder des Förderkreises, von Frau Prof. Dr. Steinbeck betreute Doktoranden und Studierende des Schwerpunktbereichs "Geistiges Eigentum und Wettbewerb" zur Vortragsveranstaltung des GruPrax e.V. im Neuen Senatssaal der Universität zu Köln zusammen. Frau Referendarin Johanna Haesemann stellte zunächst die Thesen ihrer Doktorarbeit zur Auslegung des Zitatrechts gemäß § 51 UrhG vor. Anhand der Google-Bildersuche zeigte sie, dass in der modernen Informationsgesellschaft - angesichts verfassungsrechtlicher Wertungen und kollektivistischen Begründungsansätzen folgend - auch isolierte Verweise unter § 51 S. 1 UrhG fallen können. Im Rahmen ihres Vortrags setzte sich Frau Haesemann insbesondere kritisch mit der Thumbnails-Entscheidung des BGH und den traditionellen Auffassungen zum Zitatrecht auseinander. Im Anschluss vermittelte Frau Richterin am Bundespatentgericht Regina Kortge einen Überblick über die aktuelle Rechtsprechung des Bundespatentgerichts zu den absoluten Schutzhindernissen des § 8 MarkenG und löste damit die ein oder andere kontroverse Diskussion aus. Wie üblich wurde im Anschluss an die Vorträge die Möglichkeit zum Austausch mit den Referenten bei Kölsch und einem kleinen Buffet in der Bibliothek des Instituts gegeben. 

    • Vortragsveranstaltung am 07. Juni 2011
      Am 07. Juni 2011 begrüßte Frau Prof. Dr. Steinbeck die Vereinsmitglieder, Doktoranden und Schwerpunktbereichsstudenten zur nunmehr vierzehnten Veranstaltung des GruPrax e.V. im Neuen Senatssaal der Universität zu Köln. Zunächst stellte Frau Therese Margareta Kaulen das Thema ihrer Dissertation vor und veranschaulichte den Zuhörern die schwierige rechtliche Abgrenzung zwischen Lebensmitteln und Arzneimitteln. Dabei äußerte sie sich insbesondere kritisch zu den Versuchen in der Vergangenheit, eine klare Abgrenzung anhand bestimmter einzelner Kriterien vorzunehmen. Vielmehr sprach Frau Kaulen sich dafür aus, eine Gesamtbetrachtung im Einzelfall vorzunehmen und das in Frage stehende Produkt anhand verschiedener Indizien entweder den Lebensmitteln oder den Arzneimitteln zuzuordnen. Im Anschluss hielt Frau Prof. Dr. Annette Kur vom Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht ihren Vortrag zum Thema "Konsolidierung der Rechtspraxis oder Ausdehnung des Markenschutzes? Die Beurteilung von Adwords in der Rechtsprechung, mit Hinweisen zur EU-Markenstudie". Im Rahmen dessen setzte sie sich kritisch mit der jüngsten Rechtsprechung des EuGH zum Markenrecht und insbesondere der sog. "Funktionslehre" auseinander. Für die Zuhörer von besonderem Interesse waren ihre Ausführungen zu den Konsequenzen, die das MPI aus dieser Rechtsprechung für die von der EU-Kommission in Auftrag gegebene Markenstudie gezogen hat. Die bevorstehende Evolution der Markenrechtsrichtlinie und der Gemeinschaftsmarkenverordnung sowie andere durch die Vorträge aufgeworfene Fragen wurden anschließend beim traditionellen Buffet in der Bibliothek des Instituts angeregt diskutiert. 

    • Vortragsveranstaltung am 09. November 2010
      Die dreizehnte Vortragsveranstaltung begann mit einer mit einer kurzen Begrüßung der Vereinsmitglieder, Doktoranden und Studenten durch Frau Prof. Dr. Steinbeck. Hiernach stellte Herr Dr. Mathias Rausch in einem Vortrag seine Dissertationsschrift "Stärkung des Informationsanspruchs durch das arca-nigra-Verfahren" vor. Im Mittelpunkt seine Überlegungen stand die Frage, wie der Schuldner eines Auskunftsanspruchs zu einer richtigen Inforamtionsgabe angehalten werden kann. Kernpunkt war die Lösung über ein "in-camera" ablaufendes Kontrollverfahren. Über die hierzu vertretenen Thesen wurde anschließend angeregt diskutiert und zudem Anmerkungen aus der Praxis ausgetauscht. Nach dem letztjährigen Preisträger Herrn Dr. Nikolas Gregor bekam Herr Dr. Rausch den diesjährigen Dissertationspreis des GruPrax e.V. Den zweiten Vortrag hielt Herr Richter am BGH Prof. Dr. Wolfgang Büscher. Er sprach über den "Schutz des Gemeinschaftsgeschmacksmusters am Beispiel der Entscheidung 'Verlängerte Limousinen' des Bundesgerichtshofs". Es wurde deutlich, welche Probleme der Schutz unionsweiter Schutzrechte mit sich bringt und dass eine behutsame Weiterentwicklung der Rechtsprechung auch hier nur durch eine hinreichende Anzahl an Rechtsstreitigkeiten möglich ist. Der Inhalt beider Vorträge wurde von den Gästen anschließend bei Kölsch und einem kleinen Buffet in der Bibliothek des Instituts diskutiert.

    • Vortragsveranstaltung am 22. April 2010
      Zum zwölften Mal lud Frau Prof. Steinbeck die Vereinsmitglieder, ihre Doktoranden und ihre Schwerpunktbereichsstudenten gestern zur Vortragsveranstaltung des GruPrax e.V ein. Nachdem sie ihre Gäste kurz begrüßt hatte, übergab sie das Wort an ihre Doktorandin Frau Frauke Asendorf, die einen Vortrag über "Die Mehrheit von Verletzten im gewerblichen Rechtsschutz" hielt. Im Mittelpunkt ihrer Überlegungen stand die Frage, wie der Schaden zu berechnen ist, wenn neben dem Inhaber eines Schutzrechts auch der Inhaber einer ausschließlichen Lizenz an dem Schutzrecht den Verletzer in Anspruch nehmen möchte. Über die hierzu vertretenen Thesen von Frau Asendorf wurde anschließend angeregt diskutiert. Den zweiten Vortrag hielt Herr Richter am KG Berlin Dr. Gangolf Hess. Sein Thema betitelte er mit "Zugänge, Schubladen, Kräutertees und Vollmachten - Zur höchstrichterlichen Beurteilung defizitärer Abmahnungen". Gespickt mit einigen Anekdoten aus seinem Berufsleben erläuterte er anschaulich, welche Rechtsfolgen fehlerhafte Abmahnungen im gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht nach der Rechtsprechung der verschiedenen Oberlandesgerichte und des Bundesgerichtshofes haben können. Mangels offen gebliebener Fragen beim Publikum beendete Herr Dr. Hess seinen Vortrag damit, seinerseits die Zuschauer nach ihren Meinungen zu einem aktuellen Problem zu befragen. Über beide Vorträge, aber auch über andere berufliche sowie über private Dinge, konnten sich die Gäste anschließend bei Kölsch und einem kleinen Buffet in der Bibliothek des Instituts austauschen.

    • Vortragsveranstaltung am 23. Juni 2009
      Am 23.06.2009 konnte Frau Prof. Dr. Steinbeck die zahlreich erschienenen Mitglieder des GruPrax e.V. sowie Studenten und Doktoranden zum elften Mal begrüßen. Zunächst stellte Frau Rechtsanwältin Bernadette Schneiderihr Dissertationsthema "Die Markenparodie in Deutschland" vor. Dabei ging sie insbesondere auf die Fragen ein, unter welchen Voraussetzungen die Markenparodie eine Markenverletzung darstellt und in welchen Konstellationen eine verfassungsrechtliche Rechtfertigung gegeben sein könnte. Ihren Vortrag veranschaulichte Frau Schneider durch zahlreiche Fälle aus der Rechtsprechung und hatte in der anschließenden Diskussion Gelegenheit, ihre Meinung gegenüber den Zuhörern zu verteidigen. Den anschließenden Vortrag hielt Herr Vorsitzender Richter des 3. Zivilsenates am OLG Hamburg Axel Gärtner. Sein Thema kündigte er mit "Von Markenparfumverkäufen, Anschriftenlisten und Dentalästhetika - Des Anwalts Frust, des Richters Lust? Das Erlebnis 'Streitgegenstandslehre' im Alltag des Wettbewerbsprozesses" an. Mit anschaulichen Beispielen aus der Rechtsprechung verdeutlichte Herr Gärtner die Problem, die die richtige Antragstellung sowie die Bestimmung des Steitgegenstandes und des Umfanges von Unterlassungstitlen mit sich bringen. Nach den Vorträgen bestand - wie gewohnt - die Möglichkeit zu persönlichen und fachlichen Gesprächen bei Kölsch und kleinem Buffet.

    • Vortragsveranstaltung am 27. Januar 2009
      Am 27.01.2009 fand die mittlerweile zehnte Veranstaltung des Vereins zur Förderung der Wissenschaft und Praxis im Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht statt. Herr Martin Drews stellte zunächst einige Thesen seiner Dissertation zum Thema "Die Erheblichkeitsschwelle des § 3 UWG" vor. Im Anschluss musste sich Herr Drews wie üblich den kritischen Fragen der Praktiker stellen. Sodann referierte Frau Richterin am Bundespatentgericht Elisabeth Fink über die Rechtsprechung des Bundespatentgerichts aus dem Jahre 2008. Der Vortrag offenbarte die mitunter sehr unterschiedlichen Linien der Senate und entfachte im Folgenden eine rege Diskussion. Diese wurde anschließend wie immer bei Kölsch und kleinem Buffet vertieft. 

    • Vortragsveranstaltung am 08. Juli 2008
      Am 08. Juli lud Frau Prof. Dr. Steinbeck zur zweiten Veranstaltung des GruPrax e.V. im Jahre 2008 ein. Obwohl man auf Grund der Sommerferien einige Mitglieder im Auditorium vermisste, war es auch diesmal wieder eine rundum gelungene Veranstaltung. Der offizielle Teil wurde nach den Begrüßungsworten von Frau Prof. Dr. Steinbeck durchHerrn Daniel Blankenburg eingeleitet. Er stellte einige Thesen aus seiner Dissertation zum Thema „Die markenmäßige Benutzung im Rahmen der Markennennung“ vor, wobei insbesondere seine These, dass das Merkmal der „markenmäßigen Benutzung“ nur noch für § 14 Abs. 2 Nr. 1 MarkenG notwendig sei, für reichlich Diskussionsstoff sorgte. Hauptredner an diesem Abend war dieses Mal Herr Vorsitzender Richter am BGH a.D. Prof. Dr. Eike Ullmann, der Ende 2006 als Vorsitzender des I. Zivilsenats des BGH ausgeschieden ist. Thema seines Vortrags, der auch demnächst in einer Festschrift erscheinen wird, war „Die bösgläubige Markenanmeldung und die Marke des Agenten – überschneidende Kreise“. Nachdem die Zuhörer auch zu diesem Thema Ihre Ansichten ausgetauscht hatten, ging es wie gewohnt zum gemütlicheren Teil des Abends über. 

    • Vortragsveranstaltung am 22. Januar 2008
      Wie gewohnt an einem Dienstag, fand am 22.01.2008 die bislang best besuchte Veranstaltung des GruPrax e.V./Förderkreises statt. Unter den ca. 60 Teilnehmern befand sich neben den Mitgliedern des Vereins auch wieder der juristische Nachwuchs, in Gestalt von Doktoranden und Schwerpunktbereichs-Studenten, die von Frau. Prof. Dr. Steinbeck betreut werden. Nach der Begrüßung durch Frau Prof. Dr. Steinbeck stellte zunächst Frau Heike Freundeinige Thesen ihrer Dissertation - „Rechtsnachfolge in Unterlassungspflichten“ - vor und hatte in der anschließenden Diskussion die Gelegenheit ihre Meinung gegenüber Praktikern zu verteidigen. Im Anschluss daran referierten Herr Richter am BGH Alfred Bergmann und Herr Vorsitzender Richter am LG Köln Dieter Kehl über die aktuelle Entwicklung des ergänzenden wettbewerbsrechtlichen Leistungsschutzes. Dabei tauschten die beiden Richter ihre beruflich gewohnten Rollen, indem Herr Richter Bergmann als Revisionsrichter dem Publikum als Erstes seine Erkenntnisse mitteilen durfte und diesmal Herr Richter Kehl als Tatrichter „das letzte Wort hatte.“ Auch hier ergab sich im Anschluss eine mitreißende Diskussion, die nach dem Umzug vom Neuen Senatssaal in die Räumlichkeiten des Instituts für Gewerblichen Rechtsschutz, wie gewohnt bei Kölsch und Häppchen fortgesetzt werden konnte. Zu später Stunde ergriffen dann auch einige Studenten und Doktoranden die Chance Herrn Richter Bergmann über die Tätigkeit als Richter beim BGH auszufragen. 

    • Vortragsveranstaltung am 26. Juni 2007 
      Am Dienstag, den 26.06.07 fand um 18.00 Uhr s.t für die Mitglieder des Förderkreises und für die von Frau Prof. Dr. Steinbeck betreuten Doktoranden sowie die Studierenden des Schwerpunktbereiches "Geistiges Eigentum" eine Vortragsveranstaltung im Neuen Senatssaal statt. Herr Daniel Halbsguth stellte zunächst einige Thesen aus seiner Dissertation vor, in der er sich mit der "Territorialität im Verletzungsverfahren aus der Gemeinschaftsmarke – Die Grenzen der Einheitlichkeit" beschäftigt. Der Vorschlag, den Unterlassungsanspruch nicht nur einheitlich, sondern nach Sprachgrenzen geteilt zu gewähren, stieß auf weitgehende Zustimmung. Im Anschluss referierte Herr Jürgen Dembowski, Vorsitzender Richter im 6. Zivilsenat am OLG Frankfurt, über die "Divergierende OLG-Rechtsprechung zu § 4 Nr. 4 und § 4 Nr. 11 UWG". Was ist eine Verkaufsförderungsmaßnahmen iS.v. § 4 Nr. 4 UWG, ist es ausreichend, wenn weitere Informationen ausschließlich im Internet abrufbar sind, und die überaus relevante Frage, ob die Wettbewerbskammern und -senate demnächst AGB-Kontrollen durchzuführen haben wurden diskutiert. Der anschließende Empfang mit "Kölsch und Bier" (so ein Versprecher) gab allen Beteiligten wie immer die Gelegenheit zu persönlichen und fachlichen Gespräche. 

    • Studienfahrt zum BGH am 08. Februar 2007
      Auch dieses Jahr sind wir wieder mit einer Gruppe von Studenten nach Karlsruhe gefahren. Am Mittwoch angekommen haben wir zunächst das Gelände des Bundesgerichtshofs besichtigt. Anschließend hat uns eine wissenschaftliche Mitarbeiterin sehr anschaulich die Fälle vom nächsten Tag erläutert. Auch Herr Prof. Dr. Bornkamm hat sich Zeit für uns genommen und uns erklärt, wie sich der Weg zum BGH-Anwalt oder zum BGH-Richter gestaltet.
      Schön, dass so mancher Student nach einer solchen Fahrt endlich seinen Berufswunsch konkretisieren kann: BGH-Richter... 

    • Vortragsveranstaltung am 01. Februar 2007
      Am 1. Februar fand das erste Förderkreistreffen im Jahr 2007 statt, zu dem sich wieder Mitglieder, interessierte Gäste aus der Praxis und Studenten aus dem Schwerpunktbereich "Geistiges Eigentum und Wettbewerb" zusammenfanden. Die Vorträge hielten Frau Rechtsreferendarin Sandra Gottzmann und Herr Richter am BGH a.D. Prof. Dr. Otto Teplitzky, diesmal wieder im Neuen Senatssaal der Universität, der der Veranstaltung den passenden Rahmen gab. Zunächst stellte Frau Gottzmann einige Thesen aus ihrer Dissertation zum Thema "Sukzessionsschutz im Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht" vor, wobei sie schwerpunktmäßig den sachlichen Anwendungsbereich von § 30 Abs. 5 MarkenG behandelte. Im Anschluss fand eine kurze, aber angeregte Diskussion statt. Sodann referierte Herr Prof. Dr. Teplitzky über "Aktuelle Probleme des Wettbewerbsverfahrensrechts". Der informative Vortrag ging auf ausgewählte Problemfelder näher ein, wie die Bestimmtheit des Unterlassungsklageantrags, die Bestimmung des Streitgegenstands der Unterlassungsklage oder das Feststellungsinteresse. Dabei setzte sich Herr Prof. Dr. Teplitzky kritisch mit einigen Urteilen zu den genannten Fragen auseinander und sparte nicht mit insbesondere für Praktiker hilfreichen Hinweisen. Nach dem Vortrag nahmen viele der anwesenden Zuhörer die Gelegenheit wahr, um interessierte Fragen zu stellen.Im Anschluss an den wissenschaftlichen Teil des Abends fanden sich die Teilnehmer, wie gewohnt, zu einem lockeren Gedankenaustausch bei Kölsch und Häppchen in den Räumen des Instituts zusammen. 

    • Vortragsveranstaltung am 06. Juli 2006
      Bereits zum zweiten Mal in diesem Semester kamen die Mitglieder des Förderkreises am 06. Juli 2006 zu einer Vortragsveranstaltung zusammen. Die Veranstaltung stand dieses Mal ganz im Zeichen des Domain-Rechts. Zunächst gab Herr Rechtsreferendar David Kipping, LL.M. einen Überblick über seine Promotion zum "Recht der .eu-Domains", bei dem er insbesondere den Tatbestand der spekulativen und missbräuchlichen Registrierung nach Art. 21 der EG-Verordnung 874/2004 erläuterte. Der zweite Vortrag folgte dann aus höchstrichterlicher Sicht, denn hierfür konnte Herr Richter am BGH Prof. Dr. Joachim Bornkamm gewonnen werden. Er referierte über die neue höchstrichterliche Rechtsprechung zum Domain-Recht. Dabei analysierte er sowohl die aktuellen als auch einige klassische Entscheidungen, so dass die Zuhörer einen Überblick über die gesamte Entwicklung dieses noch jungen Rechtsgebietes bekamen. Im Anschluss an die Vorträge, die erstmalig im Neuen Senatssaal gehalten wurden, gab es im Institut für Gewerblichen Rechtsschutz bei einem kölschen Buffet und den dazu passenden Getränken wiederum Gelegenheit, über die Vorträge und andere Dinge zu diskutieren. 

    • Vortragsveranstaltung am 26. April 2006
      Am 26. April 2006 trafen sich erneut die Mitglieder des Förderkreises sowie von Frau Prof. Dr. Steinbeck betreute Studentinnen und Studenten des Schwerpunktbereichs zu einer Vortragsveranstaltung. Es handelte sich um eine Sonderveranstaltung, bei der es um das Thema der Rechtsdemoskopie ging. Demoskopische Untersuchungen haben insbesondere für das markenrechtliche Eintragungs- und Verletzungsverfahren große Relevanz. Wann liegt beispielsweise eine Verkehrsdurchsetzung vor, wann eine Verwechslungsgefahr? Die vortragende Frau Rechtsanwältin Dr. Almuth Pflüger (Leiterin der TNS Infratest Rechtsforschung) erläuterte insbesondere, wie diesbezügliche demoskopische Erhebungen durchgeführt werden und was das Deutsche Patent- und Markenamt diesbezüglich verlangt. Anschließend gab es wie immer bei Brezeln und Kölsch noch Gelegenheit, über den Vortrag und andere Themen zu diskutieren.

    • Studienfahrt zum BGH am 09. Februar 2006
      Am 09. Februar 2006 nutzte eine Gruppe von Schwerpunktbereichsstudenten wieder die von Frau Prof. Dr. Steinbeck angebotene Möglichkeit, Verhandlungen beim BGH mitzuerleben. Es standen ein markenrechtlicher sowie zwei lauterkeitsrechtliche Fälle auf der Tagesordnung. Die Gruppe war bereits am Vortag angereist und konnte sich bei einer Führung über das Gelände und durch die zentralen Gebäude über die Arbeits- und Verhandlungsabläufe am BGH informieren. 

    • Förderkreistreffen am 19. Januar 2006
      Zum nunmehr dritten Mal kamen am 19. Januar 2006 die Mitglieder des Förderkreises und einige Studenten des Schwerpunktbereichs im Institut für Gewerblichen Rechtsschutz zusammen. Wiederum hatten zwei Doktoranden die Gelegenheit, die Thesen ihrer Dissertationen dem fachkundigen Publikum vorzustellen und zur Diskussion zu stellen.Frau Referendarin und Mitarbeiterin des Instituts Marie-Christine Teworte sprach dabei über die lauterkeitsrechtliche Bewertung von Verkaufsförderungsmaßnahmen. Frau Referendarin Sibille Steingass nahm Stellung zu der lauterkeitsrechtlichen Zulässigkeit von Kundenbindungssystemen. Die beiden Doktorandinnen hielten einen gemeinsamen Vortrag, in dem sie sich im Rahmen ihrer Themen insbesondere mit den Transparenzanforderungen im neuen UWG befasst haben. Dabei haben sie die Frage aufgeworfen, ob § 4 Nr. 4 die Gefahr einer Überregulierung von Informationspflichten bei Verkaufsförderungsmaßnahmen und Kundenbindungssystemen birgt.
      Anschließend referierte Herr Vorsitzender Richter am OLG Köln Dr. Emil Schwippert über den Umgang mit dem neuen UWG. Er setzte sich dabei insbesondere kritisch mit der Anwendung des neuen § 4 Nr.1 UWG durch den BGH auseinander und ging im Anschluss daran auf die Normierung des Rechtsbruchtatbestandes in § 4 Nr. 11 UWG ein. 
      Nach den Vorträgen gab es wie bei den vergangenen Treffen Gelegenheit, bei Kölsch und Brezeln noch weiter zu über das Gehörte und andere Themen zu diskutieren. 

    • Förderkreistreffen am 6. Juli 2005
      Am 6. Juli 2005 kamen die Mitglieder des Förderkreises zum zweiten Mal zu einer Vortragsveranstaltung in der Bibliothek des Instituts für Gewerblichen Rechtsschutz zusammen. Wie bereits beim ersten Mal haben zwei Doktoranden die Thesen ihrer Dissertationen vorgestellt. Den Anfang machte Frau Referendarin Nina Kaulmann, die sehr anschaulich und mit vielen Beispielen aus der Praxis über den Schutz von Werbeslogans referierte. Anschließend beschäftigte sich Herr Referendar Sten Frenzel mit dem Vorsprung durch Rechtsbruch unter besonderer Berücksichtigung des anwaltlichen Berufsrechts. 
      Den abschließenden Vortrag hielt Herr Rechtsanwalt Professor Dr. Christian Rohnke zu dem Thema „Die neuere Rechtsprechung des EuGH zum Markenrecht – kritische Anmerkungen aus der Sicht der Praxis“.
      Wie bereits beim ersten Treffen wurde im Anschluss an den Vortragsteil die Möglichkeit zum Austausch mit den Referenten in angenehmer Atmosphäre bei Kölsch und Brezeln gegeben.

    • Fahrt zum Bundesgerichtshof am 01. und 02. Juni 2005
       Einen ersten Einblick in die Praxis des Gewerblichen Rechtsschutzes konnten Studenten des Schwerpunktbereichs Nr. 3 bekommen bei einer zweitägigen Studienfahrt zum Bundesgerichtshof nach Karlsruhe mit Frau Prof. Dr. Steinbeck. 
      Nach zweistündiger Zugfahrt bezogen wir zunächst unsere Zimmer in der Jugendherberge in Karlsruhe. Im Anschluss daran empfing uns der Vorsitzende Richter des I. Zivilsenats beim BGH, Herr Prof. Dr. Ullmann. Er führte uns über das Gelände des Bundesgerichtshofs, zeigte uns den Sitzungssaal des I. Zivilsenats und sein (sehr schönes) Büro. Außerdem besichtigten wird das neu gebaute Bibliotheksgebäude. 
      Beim anschließenden Abendessen leisteten uns zunächst Herr Prof. Dr. Ullmann und anschließend Herr Vors. Richter am BGH a.D. Prof. Dr. Erdmann, der Vorgänger von Herrn Prof. Dr. Ullmann, Gesellschaft. Herr Prof. Dr. Erdmann berichtete interessante Geschichten aus seiner über 22-jährigen Tätigkeit als Mitglied des I. Zivilsenats. 
      Nachdem wir dann auch das Karlsruher Nachtleben kennen gelernt hatten, fanden wir uns am nächsten Morgen mit kleinen Augen um 8.00 Uhr wieder beim BGH ein, um an einer Verhandlung des I. Zivilsenats teilzunehmen. Dort führte uns ein Wissenschaftlicher Mitarbeiter umfassend in die zur Verhandlung stehenden Fälle ein. Um 9.00 Uhr verkündete der BGH zunächst einen Beschluss zur Vorlage einer markenrechtlichen Fragestellung an den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften. Anschließend wurden nacheinander vier Fälle aus dem Gebiet des Wettbewerbsrechts verhandelt. Nachdem der Vorsitzende in den Sach- und Streitstand eingeführt hatte und die Revisionsanträge verlesen worden waren, plädierten die BGH-Anwälte ausführlich unter den kritischen Augen der fünf Senatsmitglieder. Nachdem die Verhandlung beendet worden war, zog sich das Gericht zur Beratung zurück, die bis in den Abend dauerte. 
      Nach einem Mittagessen in der Kantine des BGH ging’s für uns wieder zurück nach Köln. Da wir natürlich auf die Entscheidung des Gerichts gespannt waren, hat uns der Wissenschaftliche Mitarbeiter des BGH anschließend per E-Mail über den Urteilstenor informiert. Bis wir die kompletten Urteile auf der Internetseite des BGH einsehen können, müssen wir uns allerdings wohl noch fünf Monate gedulden – so lange haben die BGH-Richter Zeit, um ihre ausführliche Urteilsbegründung zu verfassen.

    • 27. Januar 2005
      Das erste Treffen des Förderkreises fand am 27. Januar ab 18.00 Uhr in den Räumen des Instituts für Gewerblichen Rechtsschutz statt.
      Zunächst haben zwei Doktoranden die Thesen ihrer inzwischen abgeschlossenen Dissertationen vorgestellt. Herr Rechtsanwalt Maximilian Dorndorf referierte über die Anwendbarkeit des ergänzenden wettbewerbsrechtlichen Leistungsschutzes neben dem Markenrecht. Im Anschluss daran beschäftigte sich Herr Referendar Marc Oberhardtmit Eintragungsfähigkeit und Schutzumfang einer Dienstleistungsmarke für den Einzelhandel. Abschließend hielt Herr Vorsitzender Richter am BGH a.D. Professor Dr. Willi Erdmann einen Vortrag zu dem Thema „Neuere Entwicklungen bei der Schutzrechtsverwarnung“. Im Anschluss an den wissenschaftlichen Teil bestand die Möglichkeit eines weiteren Gedankenaustauschs bei einem Glas Kölsch.